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Wichtig zu wissen!

Neue gesetzliche Regelungen!

Für Altanlagen greifen die neuen Regelungen seit dem 01. Januar 2015! Zunächst sind Öfen betroffen, die zu diesem Zeitpunkt bereits 40 Jahre alt sind. Je jünger Ihr Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen oder Kamineinsatz, desto länger kann er ohne Nachrüstung weiterbetrieben werden.

Die Übergangsfristen richten sich nach dem Zeitpunkt der Typenprüfung.


Zeitpunkt der Typenprüfung (laut Typenschild)

bis einschließlich 31.12.1974

oder Jahr nicht mehr feststellbar:


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme:

31.12.2014


Zeitpunkt der Typenprüfung (laut Typenschild)

bis einschließlich 01.01.1975 – 31.12.1984:


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme:

31.12.2017


Zeitpunkt der Typenprüfung (laut Typenschild)

bis einschließlich 01.01.1985 – 31.12.1994:


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme:

31.12.2020


Zeitpunkt der Typenprüfung (laut Typenschild)

bis einschließlich 01.01.1995 bis zum Inkrafttreten der Verordnung:


Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme:

31.12.2024

Zahlt sich die Modernisierung bzw. der Austausch von Altanlagen aus?

Wer mit Holz heizt, ist unabhängig von den Turbulenzen der Öl- und Gasmärkte und nutzt einen regenerativen heimischen und damit sicheren Brennstoff, der das Klima schützt. Schon deshalb empfiehlt es sich, einen holzbefeuerten Kachelofen oder Kamin mit zeitgemäßer Technik nachzurüsten.


Moderne Systeme haben einen besonders hohen Wirkungsgrad, verbrauchen wenig Brennstoff und sparen Kosten. Auch das macht eine Modernisierung wirtschaftlich interessant.


Zudem haben Neugeräte weniger Wartungsaufwand als Altgeräte.


Für modernisierte Gebäude mit Wärmedämmung sollte ebenfalls ein leistungsangepasstes Neugerät verwendet werden, das die Überhitzung des Raums verhindert und zum Beispiel auch Wärme in einen zentralen Pufferspeicher zur Heizungs- und Brauchwasserversorgung speisen kann.

Was ist das Ziel der verschärften Grenzwerte der Bundesimmissions-Schutzverordnung?

Heizen mit Holz wird immer beliebter. Der nachwachsende Brennstoff reduziert die CO2-Emissionen und zählt zu den staatlich geförderten erneuerbaren Energien. Der Gesetzgeber möchte mit der Bundesimmissions-Schutzverordnung (BImSchV) den Einsatz modernster Ofentechnik stufenweise vorantreiben. Seite 01.01.2015 fordert er die Einhaltung verschärfter Grenzwerte – bei neu gebauten Holzfeuerstätten (2. Stufe der BImSchV).

Aber auch bestehende Einzelraum-Feuerungsanlagen müssen in Abhängigkeit von Alter und Qualität des Heizeinsatzes nachgerüstet oder ausgetauscht werden.


Durch die weiterentwickelte Verbrennungstechnik tragen moderne, hochwertige Festbrennstoff-Geräte heute deutlich zur Senkung der Emissionen sowie zur Steigerung des Wirkungsgrades und der Energieeffizienz bei.

Nutzung der Ofenwärme für Warmwassererzeugung und Heizkreislauf:

Durch Einsätze zum Ofen (wassergeführte Öfen) kann die Ofenwärme über Wasserkreislauf auch genutzt werden für Brauchwassererwärmung und z.B. Fußbodenheizung sowie auf diese Weise verbunden werden mit Wärmespeicher und anderen Heizkreisen (z.B. Solar).


Aspekte:


Feuer sehen und Wärme mit modernster Technik nutzen.


Umweltbewusste Heizsysteme mit Wärmetauscher für Wassererwärmung.


CO2 neutrales Heizen.


50 – 80% Wasseranteil.


20 – 50% Konvektions- und
Strahlungswärme.


76 – 86% Feuerungswirkungsgrad.


Wichtig:


Heizlast des Hauses ermitteln. Welcher Wärmeerzeuger passt zu meinem Haus und zum Betreiber. Richtige Regelung und Steuerung. Ermittelte Holzmenge pro Tag und Jahr. Kostenzusammenstellung.

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